Hotel Haus Hammersbach

Wohlfühlen an Deutschlands Spitze
Bildergalerie Hotel
Bildergalerie Zimmer
Bildergalerie Restaurants
Bildergalerie Wellness
Bildergalerie Hochalm

Ratgeber
 

Hochzeitsbräuche:

Um den einen Tag, seit jeher für viele einer der wichtigsten im Leben, ranken sich Traditionen, Legenden, Aberglaube: um Unglück zu vertreiben, Glück herbei zu beschwören. Mit dem Zerschlagen von Porzellan wird bösen Geistern am Polterabend der Garaus gemacht; mit Krachen und Scheppern - neuzeitlich mit alten Dosen - hält man sie am Hochzeitstag fern.
                           

Der Brautkranz aus immergrüner Myrte ist Symbol für Liebe und Lebenskraft. Glück und Kindersegen sollen die Reiskörner bringen, die über das Brautpaar geworfen werden. Kinder streuen Blumen und Blüten, um die Fruchtbarkeitsgötter anzulocken. Ein Geldstück im Brautschuh verspricht Reichtum. Brot und Salz im neuen Heim bescheren ebenfalls eine gute wirtschaftliche Zukunft. Der Ehering, auch „Fangeisen genannt, versinnbildlicht das feste Band zwischen den Ehepartnern - die als Zeichen für künftiges gemeinsames Handeln mit vereinten Kräften einen Baumstamm durchsägen oder die Hochzeitstorte zusammen anschneiden.

Ehemals in schwarz gehalten, war das Brautkleid das Festgewand der Frau und musste ein Leben lang halten. Ab dem 20. Jahrhundert setzte sich die Farbe Weiß mehr und mehr durch. Sie steht allein der Braut zu - und den Brautjungfern, damit böse Geister die einzig Wahre nicht so leicht erkennen können.

 

                           
Um in der Ehe glücklich zu werden, trägt die Braut am Hochzeitstag vier spezielle Dinge: etwas Altes, zum Beispiel den Familienschmuck, etwas Neues wie etwa das Brautkleid, etwas Geliehenes und dazu etwas Blaues, oft ein blaues Strumpfband.

 

Als nächste kommt „unter die Haube, die den Brautstrauß fängt oder beim letzten Tanz ein Stück vom Brautschleier erwischt. Und nie, niemals darf hinter dem Steuer des Hochzeitsautos der Bräutigam sitzen, so er nicht direkt ins Unglück fahren will.

 

Hochzeitzsjubiläen:

 

1 Jahr: Baumwollene Hochzeit. Symbolhaft schenkt man Praktisches, also etwa baumwollenes Tuch, Handtücher, Bettwäsche.

5 Jahre: Hölzerne Hochzeit. Die Ehe scheint Bestand zu haben. Man schenkt Beständiges, zum Beispiel Holzgeschnitztes.

6,5 Jahre: Zinnerne Hochzeit. Die Ehe sollte von Zeit zu Zeit wieder aufpoliert werden. Geschenke, die dies ebenso benötigen, gibt es ja zahlreich - auch über Zinn hinaus.

7 Jahre: Kupferne Hochzeit. Die Ehe scheint so beständig zu sein, dass sie Patina anzusetzen verspricht. Man schenkt Kupfermünzen als Unterpfand des Glücks.

8 Jahre: Blecherne Hochzeit. Die Ehe hat ihren alltäglichen und nutzbringenden Weg gefunden. Beliebtes Geschenk sind Kuchenformen (Kuchenblech).

10 Jahre: Rosenhochzeit. Die Ehe ist jetzt ruhig und rund. Das Paar soll sich durch die überreichten Rosen wieder an die Zeit der Myrten (weiß blühender Strauch, der oft als Brautschmuck verwendet wird) und damit an ihre Hochzeit erinnert fühlen.

12,5 Jahre: Petersilienhochzeit. Die Ehe soll grün und würzig bleiben. Alles, was zu diesem Tag an Schmackhaftem verzehrt werden kann, bringen die Gäste mit!

15 Jahre: Gläserne/kristallene Hochzeit. Die Ehe soll in punkto Mann-Frau-Beziehung klar und durchsichtig sein. Als Geschenke bieten
sich Gläser und Kristall an - denn einiges davon mag im Verlauf der Ehe bereits zu Bruch gegangen sein ...

20 Jahre: Porzellanhochzeit. Glänzend, fest und zugleich empfindlich ist die Ehe geworden. Neues Geschirr kann zu diesem Anlass eingeweiht werden.

25 Jahre: Silberne Hochzeit. Die Ehe hat ihren bleibenden Wert unter Beweis gestellt. Das Fest vereint die Verwandten, das Jubelpaar trägt Silberkranz und Silbersträußchen.

30 Jahre: Perlenhochzeit. Die Ehejahre reihen sich aneinander wie die Perlen einer Kette. Eine Gelegenheit, der Ehefrau eine neue Perlenkette zu schenken!

35 Jahre: Leinwandhochzeit. Wie gute Leinwand hat sich die Ehe als unzerreißbar erwiesen. Manches ist allerdings etwas zerschlissen; der Wäscheschrank muss neu aufgefüllt werden.

37,5 Jahre: Aluminiumhochzeit. Die Ehe und das Glück waren dauerhaft. Als Geschenk ist all dass das geeignet, was mit Erinnerungen zu tun hat und zu einem ruhigen Fest der Erinnerung passt.

40 Jahre: Rubinhochzeit. Das Band der Liebe hält und trägt noch immer. Der Ehering erhält mit dem Rubin den Stein der Liebe und des Feuers.

50 Jahre: Goldene Hochzeit. Wie Gold hat die Ehe allem standgehalten und sich als fest und kostbar erwiesen. Manche Ehepaare wechseln neu die Ringe.

60 Jahre: Diamantene Hochzeit. Nichts kann die Ehe mehr gefährden - sie scheint unzerstörbar geworden zu sein!



Dies betonen auch die darauf folgenden Jubiläen:
65 Jahre: Eiserne Hochzeit

67,5 Jahre: Steinerne Hochzeit

70 Jahre: Gnadenhochzeit

75 Jahre: Kronjuwelenhochzeit